Wie wir mit einer automatisierten IT-Lösung die Leasingportfolios mehrerer Großkunden steuerbar gemacht haben — jede Rechnung geprüft, jede Frist überwacht, jede Entscheidung durchgerechnet.
IT-Leasing rechnet sich über die Grundmietzeit. Danach beginnt die teure Phase: Verträge verlängern sich stillschweigend, die Raten laufen weiter für Geräte, die abgeschrieben, ausgemustert oder längst ersetzt sind. Bei tausenden Geräten, vielen Einzelverträgen und mehreren Leasinggebern verliert jede manuelle Verwaltung den Überblick.
Jeder Vertrag hat eigene Fristen, Intervalle und Stichtage. Wer den Termin verpasst, hat automatisch verlängert — zur Rate des Leasinggebers.
Ob die berechnete Rate zum vereinbarten Phasenmodell passt — Grundmietzeit, Verlängerungsfaktoren, Zinssätze — prüft bei hunderten Rechnungen pro Monat kein Mensch mehr.
Verlängern, kündigen oder kaufen? Ohne Barwerte, Restlaufzeiten und Nutzungsdaten je Gerät bleibt das Bauchgefühl — und das Bauchgefühl verlängert.
On-/Off-Balance-Einordnung, Barwerte und Zinssätze je Land werden für die Bilanzierung gebraucht — aus Vertragsordnern und Excel-Listen entsteht sie nicht belastbar.
Die Strategie der Anwendung, Säule für Säule. Klappen Sie auf, was Sie interessiert.
Leasinggeber-Reports, Rechnungsdaten und Organisationsdaten (Kostenstellen, Nutzer, Standorte) fließen über je Datenlieferant gekapselte Loader in ein gemeinsames Bestandsmodell — verknüpft über Vertragsnummern, Positionen und Seriennummern, auch wenn jeder Lieferant andere Formate nutzt. Nutzungsdaten ergänzen die kaufmännische Sicht um die tatsächliche Nutzung.
Jedes Gerät durchläuft seinen Lebenszyklus nachvollziehbar: Einbuchung, Grundmietzeit, Verlängerungsphasen, geplantes und tatsächliches Mietende. Herzstück sind Phasenmodelle — wiederverwendbare Definitionen, welcher Ratenfaktor in welchem Laufzeitabschnitt gilt. Neue Vertragskonstellationen sind Konfiguration, kein Code.
Rahmenverträge, Einzelverträge und Zusatzvereinbarungen bilden die juristische Struktur; jeder Vertrag trägt Kündigungslogik, Kaufoption, Zahlweise und Bilanz-Einordnung. Darauf rechnet die Plattform fortlaufend: Monatsraten und Leasingfaktoren je Gerät, Barwerte für Weiterlaufen, Verlängern und Kaufen, Abschreibungen — mit Referenzzinssätzen, die automatisch von der EZB bezogen werden. Alles historisiert und zu jedem Stichtag reproduzierbar.
Jede Leasingrechnung wird Position für Position gegen das Portfolio abgeglichen: Stimmen Vertragsnummer, Gerät, Periode und Rate mit dem, was laut Phasenmodell geschuldet ist? Abweichungen werden je Position dokumentiert; Zahlungszyklen (monatlich, quartalsweise, vor-/nachschüssig) automatisch normalisiert.
Kein Kündigungsfenster verstreicht mehr unbemerkt: Die Plattform überwacht Fristen und Stichtage je Vertrag und bildet den Rückgabeprozess als Workflow ab — Entscheidung getroffen, Kündigung versendet, Kündigung bestätigt. Vorgelagerte End-of-Life-Phasen für Vorbereitung, Planung und Umsetzung sorgen dafür, dass die Rückgabe operativ gelingt.
Die Rechenwerte werden sichtbar gemacht: Wo zahlt das Portfolio Verlängerungsraten für ersetzbare Geräte? Welche Verträge sind teurer als ihr Neuabschluss? Was bringt Kündigen gegenüber Verlängern — in Euro, je Vertrag, je Kostenstelle, je Standort?
Klassisch wird Leasing verwaltet: Verträge im Ordner, Stichtage im Kalender, Rechnungen im Zahllauf. Jede Ablage ist gepflegt — aber keine rechnet. Unser Ansatz dreht das um: Verträge, Phasenmodelle, Zinssätze und Geräte sind ein durchgängiges Rechenmodell, das fortlaufend rechnet und sich meldet, bevor Fristen ablaufen.
Die automatisierte Strecke — täglich, ohne dass jemand eine Datei anfasst.
Statt verpasster Fristen gibt es rechtzeitige Vorlagen mit durchgerechneten Szenarien — die stillschweigende Verlängerung passiert nur noch, wenn sie gewollt ist.
Der automatische Abgleich gegen Vertrag und Phasenmodell findet Abweichungen, die manuell nie auffallen würden — Position für Position.
Verlängern, kündigen oder kaufen wird je Vertrag quantitativ vergleichbar — inklusive tatsächlicher Gerätenutzung als Realitätscheck.
Historisierte Rechenwerte, EZB-Zinssätze je Land und On-/Off-Balance-Einordnung machen das Portfolio für Controlling und Bilanzierung belastbar — zu jedem Stichtag.
Die Plattform zeigt fortlaufend, wo das Portfolio Geld verliert — priorisiert nach Betrag und Handlungsfenster, je Vertrag, Kostenstelle und Standort.
Die Lösung ist bei mehreren Großkunden im produktiven Einsatz und läuft komplett automatisiert: Leasinggeber-Daten werden geladen, Zinssätze über die EZB bezogen, Raten und Barwerte durchgerechnet, Rechnungen geprüft — bis hin zu fertigen Vorstandsreports, ohne manuellen Eingriff. Die Evergreen-Falle schnappt nicht mehr zu: Verlängert wird nur noch, was sich rechnet.
manuelle Eingriffe vom Laden der Leasinggeber-Daten über die Zinsberechnung bis zum fertigen Vorstandsreport — das komplette Portfolio in einem fortlaufend durchgerechneten Modell.
Wir übersetzen kaufmännische Vertragslogik in Datenmodelle und Rechenwerke — von der Integration der Lieferantendaten über Finanzmathematik und Rechnungsprüfung bis zur Entscheidungsunterstützung mit Score-Modellen.
Der beschriebene Weg — ein Modell, das fortlaufend rechnet, komplett automatisiert vom Datenimport bis zum Vorstandsreport — ist kein Einzelprojekt, sondern unser Standardansatz für asset-intensive Vertragsportfolios.
Wenn Ihr Vertragsportfolio mehr kostet, als es müsste — sprechen Sie mit uns darüber, wie aus Verträgen, Raten und Rechnungen ein System wird, das mitrechnet.
Gespräch anfragenMK Zwei Digital GmbH · info@mk-zwei.com