Case Story · Solutions Engineering · Device as a Service

Von der Bestellung
zur Rechnung
vollautomatisch

Ein Anbieter vermietet IT-Endgeräte im Abo-Modell — bestellt über Partner, abgerechnet monatlich, verdient über den gesamten Lebenszyklus bis zur Zweitverwertung. Wir haben den kompletten Geschäftsprozess in eine Plattform übersetzt.

50kIT Assets
200kIT Services
0Angebundene Systeme
0Grad Wirtschaftlichkeit je Asset

Die Herausforderung

Ein Mietmodell verdient sein Geld
im Prozess — oder verliert es dort

Wer IT-Endgeräte im Mietmodell anbietet, verkauft kein Produkt, sondern einen Lebenszyklus: Bestellung über Partner, Auslieferung, monatliche Miete inklusive Services, Gerätetausch, Rückgabe, Refinanzierung und am Ende die Zweitverwertung. Jeder Schritt berührt Verträge, Geld und mindestens einen externen Partner.

Bestellungen mit Medienbruch

Partner melden Bestellungen, Gerätetausch und Rückläufer in eigenen Formaten und Kanälen. Jede manuelle Übertragung kostet Zeit — und produziert Fehler, die erst in der Abrechnung auffallen.

Vertragskomplexität

Rahmenvertrag, länderspezifische Addenda, monatliche Mietverträge, Ratenfaktoren je Produktkategorie, Nummernkreise — manuell gepflegt wird das zur Fehlerquelle mit Umsatzwirkung.

Wirtschaftlichkeit unbekannt

Ob ein einzelnes Gerät über Miete, Services, Refinanzierungskosten und Verwertungserlös am Ende Geld verdient, kann niemand sagen — schon gar nicht monatsgenau über die Laufzeit.

Abrechnung als Kraftakt

Monatsrechnungen, Leistungsnachweise und Portfolio-Reports je Kunde entstehen in Handarbeit aus mehreren Quellen — und müssen anschließend noch einmal manuell in ERP und CRM nachgepflegt werden.


Das Konzept

Order-to-Invoice — fünf Bausteine,
ein durchgängiger Prozess

Von der Partnerbestellung bis zur Monatsrechnung hat jeder Baustein eine klar definierte Verantwortung — und weiterverarbeitende Systeme wie ERP, CRM, Kundenportal und interne Analytics konsumieren die Ergebnisse parallel über Schnittstellen. Klicken Sie auf einen Baustein für Details zum Ansatz.

Baustein 1
Partneranbindung
REST-API · ETL-Adapter
Ansatz anzeigen
Baustein 2
Vertragslogik
Verträge · Raten · Services
Ansatz anzeigen
Baustein 3
Asset-Lebenszyklus
Tausch · Rückgabe · Verwertung
Ansatz anzeigen
Baustein 4
Finanz-Zeitreihen
Marge · ROI je Cluster
Ansatz anzeigen
Baustein 5
Abrechnung
Rechnung · Leistungsnachweis
Ansatz anzeigen
ERP
Fakturierung · FiBu
CRM
Kunden · Verträge
Kundenportal
Self-Service
Interne Analytics
Steuerung · KPIs

Der Ansatz

Geschäftsprozess zuerst — die Software
folgt dem Prozess, nicht umgekehrt

Der Order-to-Invoice-Prozess wurde als Domänenmodell konstruiert — Verträge, Assets, Services, Refinanzierung, Verwertung und ihre Geldflüsse in einem Modell. Darauf sitzen erweiterbare Frameworks für Partner, Lebenszyklus, Wirtschaftlichkeit und Abrechnung.

Klassisch: Eine Bestellung, viele Hände
  • Bestell-Mail vom Partner öffnen, Daten in Listen übertragen
  • Passenden Vertrag und Nummernkreis von Hand heraussuchen
  • Service-Positionen manuell ergänzen — oder vergessen
  • Am Monatsende alle Quellen für die Rechnung abgleichen
  • Ergebnis noch einmal in ERP und CRM nacherfassen
~ Tage je Vorgang · Fehlerrisiko in jeder Übergabe
Unser Ansatz: Eine Bestellung, null Eingriffe
  • Partner sendet die Bestellung über die Schnittstelle — validiert bis auf Geräteebene
  • Mietvertrag wird automatisch gefunden oder regelkonform angelegt — inklusive Vertragsnummer
  • Gerät, Zubehör und Service-Positionen werden als Geräte-Cluster eingebucht
  • Rechnung und Leistungsnachweis entstehen reproduzierbar aus dem Modell
  • Ergebnisse fließen über Schnittstellen direkt in ERP und CRM
Minuten je Vorgang · abrechnungsbereit ab Tag 1

Der Unterschied liegt nicht im Werkzeug, sondern im Schnitt: Preislogik, Vertragsregeln und Schnittstellen sind Konfiguration statt Handarbeit — und jede Änderung ist historisiert und nachvollziehbar.


Die Vorteile

Was dieser Ansatz konkret bringt

Vier Unterschiede gegenüber manuell betriebenen Mietmodellen.

Benefit 01

Kein Medienbruch — Bestellung bis Rechnung

Was der Partner meldet, wird ohne Abtippen zum Vertrag, zur Buchung und zur Abrechnungsposition. Neue Partner docken über Adapter an — kein Umbau des Kerns.

Benefit 02

Vertragslogik ohne Fehlerquelle Mensch

Vertragsfindung, Nummernkreise, Ratenfaktoren je Produktkategorie und Service-Positionen folgen Regeln — nicht der Tagesform. Jede Änderung ist historisiert und nachvollziehbar.

Benefit 03

Wirtschaftlichkeit pro Gerät statt Bauchgefühl

Marge und ROI je Geräte-Cluster, monatsgenau über den gesamten Lebenszyklus — inklusive Refinanzierungskosten, Zweitverwertungserlös und Verlängerungsszenarien.

Benefit 04

Abrechnung auf Knopfdruck — bis ins ERP

Rechnung, Leistungsnachweis und Portfolio-Reports entstehen reproduzierbar aus dem Modell und fließen über Schnittstellen direkt in ERP und CRM — keine Nacherfassung, keine Doppelpflege.


Das Ergebnis

Ein Geschäftsmodell, das skaliert,
weil der Prozess es trägt

Der komplette Kernprozess — Partnerbestellung, Vertragsanlage, Lebenszyklus, Refinanzierung, Verwertung, Monatsabrechnung, Übergabe an ERP und CRM — läuft vollautomatisiert auf einem gemeinsamen Domänenmodell. Konfigurierbare Pipelines mit visuellem Editor machen Abläufe sichtbar und änderbar, ohne Code anzufassen.

0

manuelle Schritte von der Partnerbestellung bis zur abrechnungsbereiten Vertragsposition — und die Frage, ob das Mietmodell verdient, beantwortet das System selbst: je Gerät, je Monat, je Kunde.

Bestellung → Vertrag — automatisch inkl. Services
Lebenszyklus — Tausch, Rückgabe, Verwertung im Modell
Marge & ROI — monatsgenau je Gerät
Monatsabrechnung — Rechnung & Leistungsnachweis automatisch
ERP & CRM — über Schnittstellen angebunden, keine Doppelpflege

Was wir tun

Geschäftsprozesse, die ohne
Handarbeit laufen

Wir übersetzen Geschäftsmodelle in Domänenmodelle und Prozessautomatisierung — von der Partnerschnittstelle über Vertrags- und Abrechnungslogik bis zur Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Der beschriebene Weg — Prozess zuerst, integriertes Domänenmodell, erweiterbare Frameworks, Automatisierung statt Handarbeit — ist kein Einzelprojekt, sondern unser Standardansatz für digitale Geschäftsmodelle mit vielen Beteiligten.


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MK Zwei Digital GmbH · info@mk-zwei.com